Supply Chain Management

Steigende Service-Anforderungen prägen die Wachstumsregionen

© DNY59 / iStock
April 18, 2016
Bernd Müller-Dauppert
Mitglied der Geschäftsleitung
Miebach

Supply Chain Manager stehen trotz verbesserter Informations- und Kommunikationstechnologien, die eine bessere Planung, Steuerung und Abwicklung der logistischen Prozesse ermöglichen, vor erheblichen Herausforderungen. Globalisierung und die damit verbundenen längeren Transportzeiten sowie die zunehmende Anzahl der Produkte und steigende Kundenanforderungen erschweren das Management von Wertschöpfungsketten. Insbesondere die Distribution nach Asien erfordert aufgrund der heterogenen Infrastrukturen und Serviceanforderungen sehr differenzierte Supply-Chain- Strategien und Lösungen.

Die Supply Chain zwischen Asien und Europa wird zunehmend bidirektional

Nach Jahren des Trends zur Beschaffung in Asien-Pazifik mit der dadurch verbundenen Ausweitung der Produktionsleistung und damit auch des Wohlstands wird diese Region immer mehr zum interessanten Absatzmarkt. Infolgedessen müssen Supply Chains zur anforderungsgerechten Versorgung der Kunden aufgebaut werden. Die Region Asien- Pazifik weist mit 3,5 Milliarden Menschen, das sind 48 Prozent der Weltbevölkerung, das größte Absatzpotenzial der Welt auf. Bezüglich der politischen, rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ist die Region als ein sehr heterogener Markt anzusehen. Insgesamt muss zwischen den etablierten Industrienationen Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland und den Schwellenländern China und Indien sowie dem Verband Südostasiatischer Nationen ASEAN, der aus Schwellen- und Entwicklungsländern besteht, unterschieden werden.

© DigiClicks / iStock

Die Wirtschaft der Region Asien-Pazifik wächst im internationalen Vergleich überdurchschnittlich und hat gemessen am weltweiten Bruttoinlandsprodukt mit 30 Prozent einen etwas größeren Anteil als Europa. Der Export der EU dorthin hat sich in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf mehr als 1,2 Billionen Euro gesteigert. Während deutsche Automobilhersteller und Maschinenbauer schon lange ihre Produkte nach Asien und in den pazifischen Raum exportieren, entdecken auch Unternehmen aus konsumnahen Branchen die Region als Absatzmarkt. Insgesamt bedeutet dies, dass für viele Logistiker nicht nur die Beschaffung aus Asien, sondern auch die Distribution dorthin von großer Bedeutung ist. Die Zeichen der Region stehen auf Wachstum, dennoch bestehen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung. Die Bevölkerung in den Metropolen wächst, der Wohlstand nimmt zu, aber auch die Kundenanforderungen steigen. Viele Unternehmen haben ihren Absatz nach Asien-Pazifik in den letzten Jahren deutlich gesteigert und stehen nun vor der Herausforderung zunehmender Service-Anforderungen bei steigender Volatilität und Unsicherheit.

Damit stellt sich die Frage nach der optimalen Supply-Chain-Strategie und danach, welche zukünftigen Chancen, Risiken und Herausforderungen in Asien- Pazifik bestehen. Miebach hat hierzu im Sommer 2015 eine deutschlandweite Marktbefragung vorgenommen, deren Ergebnisse in einer Studie vorliegen.1 (1 Miebach Consulting 2015, Studie »Distribution nach Asien-Pazifik«)

China ist mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt in Asien-Pazifik

Von den befragten Unternehmen distribuiert ein Großteil seine Produkte in allen fünf Regionen Asien-Pazifiks – China, Ostasien, die ASEAN-Staaten, Indien und Australien-Neuseeland. Dennoch ist China mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt. Bereits 20 Prozent der an der Studie teilnehmenden Unternehmen erwirtschaften dort mehr als 15 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Trotzdem distribuieren mehr als 50 Prozent der Unternehmen dort noch nicht flächendeckend. China wird heute bereits am stärksten mit Produkten, die im eigenen Land oder der Region produziert wurden, beliefert.

Zusätzlich wird der stärkste Anstieg an Produktionsverlagerungen in China erwartet. Trotz hervorragender Infrastruktur stellen die nicht-tarifären Handelsbedingungen und sonstigen Rahmenbedingungen sowie insbesondere politische und rechtliche Risiken die größte Herausforderung in China dar.

Obwohl mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen ihre Produktion nach Indien verlagern möchte, sind die Rahmenbedingungen dort von der Infrastruktur über nichttarifäre Handelshemmnisse bis hin zu weiteren logistischen Gegebenheiten und Risiken durchweg schlecht. Deshalb konzentrieren sich die meisten Unternehmen mit ihrer Distribution immer noch auf die Metropolen oder ausgesuchte Regionen.

In den Ländern des ASEAN-Verbunds machen immerhin 14 Prozent der Befragten einen Gesamtumsatz von mindestens 5 Prozent. Trotzdem besteht eine große Zurückhaltung bezüglich der Präsenz in den ASEAN-Ländern. Obwohl die Rahmenbedingungen bis auf die Infrastruktur besser beurteilt werden als in Indien und in China, werden nur wenige Produkte für diesen Markt lokal produziert. Und auch nur ein Viertel der Unternehmen plant, die Produktion in diese Region zu verlagern. 

Während Ostasien für 18 Prozent der befragten Unternehmen zu einem Gesamtumsatz von mehr als 5 Prozent führt, ist dies bei Australien-Neuseeland nur für 4 Prozent der Fall. Beide Märkte bieten dem Supply Chain Manager jedoch die beste Infrastruktur und sonstigen Rahmenbedingungen für eine reibungslose Logistik, was eine flächendeckende Distribution ermöglicht.

Steigende Kundenanforderungen folgen der zunehmend besseren Infrastruktur

Insgesamt ist zu erwarten, dass sich die asiatischen Märkte in vielerlei Hinsicht den europäischen annähern. So steigen unter anderem die Kundenanforderungen hinsichtlich der Lieferzeiten. Die Lohnkostenwerden steigen, obwohl kein beziehungsweise ein geringer Mangel an Fachkräften erwartet wird. Dies ist mit der allgemeinen Zunahme an Wohlstand zu begründen. Ebenso rechnen zwei Drittel der Studienteilnehmer mit einer Zunahme an Konkurrenz, was zu steigenden Serviceanforderungen führen wird. Den Zwang, die Bestandskosten zu reduzieren, verspürt jedoch bisher weniger als die Hälfte der Unternehmen. Grund dafür könnte sein, dass die Unternehmen bisher mit guten Margen die Kapitalbindungskosten kompensieren können (siehe Abb. 18.1).

© Visualspace / iStock

Den größten Nutzen erhoffen sich die deutschen Unternehmen vom Ausbau der Infrastruktur zwischen den einzelnen Ländern in der Region Asien-Pazifik. Mit einer exzellenten Infrastruktur hat zum Beispiel China die Grundlage für das weitere Wachstum gelegt. Weitere Länder müssen aufholen.

Insbesondere für aus Europa nach Asien-Pazifik exportierende Unternehmen sind Handelserleichterungen zwischen der EU und den Zielländern von großer Bedeutung. Von Handelserleichterungen zwischen den Ländern in der asiatischen Region versprechen sich die Unternehmen hingegen nicht ganz so viel. Von einem steigenden Ausbildungsniveau erwartet über die Hälfte der Unternehmen einen positiven Effekt auf ihre Entwicklung.

Agilität und Flexibilität bestimmen die Supply-Chain-Strategie in Asien-Pazifik

Von den befragten Unternehmen weist knapp ein Viertel sehr kurze Lieferzeiten (≤ 3 Tage) zu seinen Kunden auf. Um die generellen Lieferzeitanforderungen erfüllen zu können, verfolgen drei Viertel der Unternehmen für Asien-Pazifik eine spezifische Supply-Chain-Strategie. Kostenorientierte Unternehmen entwickeln dabei überwiegend strategische Pläne für Ländergruppen, während serviceorientierte Unternehmen sich eher auf länderspezifische Strategien konzentrieren.

Abbildung 18.1 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Im Durchschnitt haben exportierende Unternehmen mit lokaler Produktion überwiegend eigene Lager in Asien-Pazifik und der Seeverkehr spielt die bedeutendste Rolle als Verkehrsweg (siehe Abb. 18.2).

Abbildung 18.2 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Für die Befragten sind Agilität und Flexibilität die wichtigsten Elemente der Supply-Chain-Strategie. Die hohe strategische Bedeutung dieser beiden Themen ist auf die teilweise sehr großen Nachfrageschwankungen und sich schnell wandelnde Marktbedingungen sowie die Änderungen im Lieferservice zurückzuführen. Weitere wichtige Themen für die Unternehmen in Asien-Pazifik sind die Differenzierung der Supply Chain nach Kundenanforderungen sowie der Einsatz von aktuellen IT-Systemen, was ein weiterer Beleg für die hohe Relevanz der Service- Anforderungen für die Logistik ist (siehe Abb. 18.3).

Abbildung 18.3 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Ungenaue Nachfrageprognosen stellen nach Meinung der Befragten das größte Supply-Chain-Risiko in Asien-Pazifik dar. Deshalb ist ein enger Austausch mit den Kunden die wichtigste Strategie zur Risikoreduzierung. Steigende Lohnkosten und Lieferzeitanforderungen stellen die Herausforderungen der Zukunft dar, aber es werden auch positive Entwicklungen bei der Infrastruktur und dem Abbau von Handelsbarrieren gesehen.

Supply Chain Manager stehen trotz verbesserter Informations- und Kommunikationstechnologien, die eine bessere Planung, Steuerung und Abwicklung der logistischen Prozesse ermöglichen, vor erheblichen Herausforderungen. Globalisierung und die damit verbundenen längeren Transportzeiten sowie die zunehmende Anzahl der Produkte und steigende Kundenanforderungen erschweren das Management von Wertschöpfungsketten. Insbesondere die Distribution nach Asien erfordert aufgrund der heterogenen Infrastrukturen und Serviceanforderungen sehr differenzierte Supply-Chain- Strategien und Lösungen.

Die Supply Chain zwischen Asien und Europa wird zunehmend bidirektional

Nach Jahren des Trends zur Beschaffung in Asien-Pazifik mit der dadurch verbundenen Ausweitung der Produktionsleistung und damit auch des Wohlstands wird diese Region immer mehr zum interessanten Absatzmarkt. Infolgedessen müssen Supply Chains zur anforderungsgerechten Versorgung der Kunden aufgebaut werden. Die Region Asien- Pazifik weist mit 3,5 Milliarden Menschen, das sind 48 Prozent der Weltbevölkerung, das größte Absatzpotenzial der Welt auf. Bezüglich der politischen, rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen ist die Region als ein sehr heterogener Markt anzusehen. Insgesamt muss zwischen den etablierten Industrienationen Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland und den Schwellenländern China und Indien sowie dem Verband Südostasiatischer Nationen ASEAN, der aus Schwellen- und Entwicklungsländern besteht, unterschieden werden.

© DigiClicks / iStock

Die Wirtschaft der Region Asien-Pazifik wächst im internationalen Vergleich überdurchschnittlich und hat gemessen am weltweiten Bruttoinlandsprodukt mit 30 Prozent einen etwas größeren Anteil als Europa. Der Export der EU dorthin hat sich in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf mehr als 1,2 Billionen Euro gesteigert. Während deutsche Automobilhersteller und Maschinenbauer schon lange ihre Produkte nach Asien und in den pazifischen Raum exportieren, entdecken auch Unternehmen aus konsumnahen Branchen die Region als Absatzmarkt. Insgesamt bedeutet dies, dass für viele Logistiker nicht nur die Beschaffung aus Asien, sondern auch die Distribution dorthin von großer Bedeutung ist. Die Zeichen der Region stehen auf Wachstum, dennoch bestehen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung. Die Bevölkerung in den Metropolen wächst, der Wohlstand nimmt zu, aber auch die Kundenanforderungen steigen. Viele Unternehmen haben ihren Absatz nach Asien-Pazifik in den letzten Jahren deutlich gesteigert und stehen nun vor der Herausforderung zunehmender Service-Anforderungen bei steigender Volatilität und Unsicherheit.

Damit stellt sich die Frage nach der optimalen Supply-Chain-Strategie und danach, welche zukünftigen Chancen, Risiken und Herausforderungen in Asien- Pazifik bestehen. Miebach hat hierzu im Sommer 2015 eine deutschlandweite Marktbefragung vorgenommen, deren Ergebnisse in einer Studie vorliegen.1 (1 Miebach Consulting 2015, Studie »Distribution nach Asien-Pazifik«)

China ist mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt in Asien-Pazifik

Von den befragten Unternehmen distribuiert ein Großteil seine Produkte in allen fünf Regionen Asien-Pazifiks – China, Ostasien, die ASEAN-Staaten, Indien und Australien-Neuseeland. Dennoch ist China mit Abstand der wichtigste Absatzmarkt. Bereits 20 Prozent der an der Studie teilnehmenden Unternehmen erwirtschaften dort mehr als 15 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Trotzdem distribuieren mehr als 50 Prozent der Unternehmen dort noch nicht flächendeckend. China wird heute bereits am stärksten mit Produkten, die im eigenen Land oder der Region produziert wurden, beliefert.

Zusätzlich wird der stärkste Anstieg an Produktionsverlagerungen in China erwartet. Trotz hervorragender Infrastruktur stellen die nicht-tarifären Handelsbedingungen und sonstigen Rahmenbedingungen sowie insbesondere politische und rechtliche Risiken die größte Herausforderung in China dar.

Obwohl mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen ihre Produktion nach Indien verlagern möchte, sind die Rahmenbedingungen dort von der Infrastruktur über nichttarifäre Handelshemmnisse bis hin zu weiteren logistischen Gegebenheiten und Risiken durchweg schlecht. Deshalb konzentrieren sich die meisten Unternehmen mit ihrer Distribution immer noch auf die Metropolen oder ausgesuchte Regionen.

In den Ländern des ASEAN-Verbunds machen immerhin 14 Prozent der Befragten einen Gesamtumsatz von mindestens 5 Prozent. Trotzdem besteht eine große Zurückhaltung bezüglich der Präsenz in den ASEAN-Ländern. Obwohl die Rahmenbedingungen bis auf die Infrastruktur besser beurteilt werden als in Indien und in China, werden nur wenige Produkte für diesen Markt lokal produziert. Und auch nur ein Viertel der Unternehmen plant, die Produktion in diese Region zu verlagern. 

Während Ostasien für 18 Prozent der befragten Unternehmen zu einem Gesamtumsatz von mehr als 5 Prozent führt, ist dies bei Australien-Neuseeland nur für 4 Prozent der Fall. Beide Märkte bieten dem Supply Chain Manager jedoch die beste Infrastruktur und sonstigen Rahmenbedingungen für eine reibungslose Logistik, was eine flächendeckende Distribution ermöglicht.

Steigende Kundenanforderungen folgen der zunehmend besseren Infrastruktur

Insgesamt ist zu erwarten, dass sich die asiatischen Märkte in vielerlei Hinsicht den europäischen annähern. So steigen unter anderem die Kundenanforderungen hinsichtlich der Lieferzeiten. Die Lohnkostenwerden steigen, obwohl kein beziehungsweise ein geringer Mangel an Fachkräften erwartet wird. Dies ist mit der allgemeinen Zunahme an Wohlstand zu begründen. Ebenso rechnen zwei Drittel der Studienteilnehmer mit einer Zunahme an Konkurrenz, was zu steigenden Serviceanforderungen führen wird. Den Zwang, die Bestandskosten zu reduzieren, verspürt jedoch bisher weniger als die Hälfte der Unternehmen. Grund dafür könnte sein, dass die Unternehmen bisher mit guten Margen die Kapitalbindungskosten kompensieren können (siehe Abb. 18.1).

© Visualspace / iStock

Den größten Nutzen erhoffen sich die deutschen Unternehmen vom Ausbau der Infrastruktur zwischen den einzelnen Ländern in der Region Asien-Pazifik. Mit einer exzellenten Infrastruktur hat zum Beispiel China die Grundlage für das weitere Wachstum gelegt. Weitere Länder müssen aufholen.

Insbesondere für aus Europa nach Asien-Pazifik exportierende Unternehmen sind Handelserleichterungen zwischen der EU und den Zielländern von großer Bedeutung. Von Handelserleichterungen zwischen den Ländern in der asiatischen Region versprechen sich die Unternehmen hingegen nicht ganz so viel. Von einem steigenden Ausbildungsniveau erwartet über die Hälfte der Unternehmen einen positiven Effekt auf ihre Entwicklung.

Agilität und Flexibilität bestimmen die Supply-Chain-Strategie in Asien-Pazifik

Von den befragten Unternehmen weist knapp ein Viertel sehr kurze Lieferzeiten (≤ 3 Tage) zu seinen Kunden auf. Um die generellen Lieferzeitanforderungen erfüllen zu können, verfolgen drei Viertel der Unternehmen für Asien-Pazifik eine spezifische Supply-Chain-Strategie. Kostenorientierte Unternehmen entwickeln dabei überwiegend strategische Pläne für Ländergruppen, während serviceorientierte Unternehmen sich eher auf länderspezifische Strategien konzentrieren.

Abbildung 18.1 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Im Durchschnitt haben exportierende Unternehmen mit lokaler Produktion überwiegend eigene Lager in Asien-Pazifik und der Seeverkehr spielt die bedeutendste Rolle als Verkehrsweg (siehe Abb. 18.2).

Abbildung 18.2 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Für die Befragten sind Agilität und Flexibilität die wichtigsten Elemente der Supply-Chain-Strategie. Die hohe strategische Bedeutung dieser beiden Themen ist auf die teilweise sehr großen Nachfrageschwankungen und sich schnell wandelnde Marktbedingungen sowie die Änderungen im Lieferservice zurückzuführen. Weitere wichtige Themen für die Unternehmen in Asien-Pazifik sind die Differenzierung der Supply Chain nach Kundenanforderungen sowie der Einsatz von aktuellen IT-Systemen, was ein weiterer Beleg für die hohe Relevanz der Service- Anforderungen für die Logistik ist (siehe Abb. 18.3).

Abbildung 18.3 / Quelle: Miebach-Studie "Distribution nach Asien-Pazifik"

Ungenaue Nachfrageprognosen stellen nach Meinung der Befragten das größte Supply-Chain-Risiko in Asien-Pazifik dar. Deshalb ist ein enger Austausch mit den Kunden die wichtigste Strategie zur Risikoreduzierung. Steigende Lohnkosten und Lieferzeitanforderungen stellen die Herausforderungen der Zukunft dar, aber es werden auch positive Entwicklungen bei der Infrastruktur und dem Abbau von Handelsbarrieren gesehen.

Mehr zum Thema

Supply Chain & Asien
Sie stehen vor einer Management-Herausforderung? Dann nehmen Sie mit unseren Experten Kontakt auf!

Mehr zu Thema

Supply Chain & Asien
Sie stehen vor einer Management-Herausforderung? Dann nehmen Sie mit unseren Experten Kontakt auf!
Jetzt Kontakt aufnehmen

Sie wollen mehr zu Management-Themen erfahren?

Sie stehen vor einer Management-Herausforderung und benötigen Antworten auf Ihre Fragen? Dann nehmen Sie mit unseren Experten Kontakt auf oder downloaden Sie das "Handbuch Consulting 2016"!
Jetzt Kontakt aufnehmenMehr zu "Handbuch
Consulting 2016"

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren ...

Innovationskultur

Marc Wagner
05.Okt. 2016
»Ideas are cheap, implementation matters« – dies gilt insbesondere für das Thema Innovationskultur. Konflikt zwischen...
Jetzt weiterlesen

Service Excellence

Michael Kolbenschlag
28. Sep. 2016
Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Die Auswirkungen sind tiefgreifend und vergleichbar mit ...
Jetzt weiterlesen

Raus aus der Kurzfrist-Falle!

Dr. Pero Mićić
12. Juni 2016
Haben Sie sich schon mal einen schlechten Vorsatz für das neue Jahr gemacht? Sicher nicht. Unsere Vorsätze sind meist gut und richtig...
Jetzt weiterlesen